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Höfliche Anrede in Japan

BeitragThema: Höfliche Anrede in Japan Geschrieben: So 6 Dez 2015 - 15:25


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Höfliche Anrede in Japan 
Bitte beachte die höfflichen Anhängsel aus Japan, die immer hinter einen Namen gehangen werden.

Anreden ohne Namensbezug
Die Anrede –sensei wird für Ärzte, Anwälte, Lehrer, Politiker und Trainer verwendet. Wir kennen „Sensei“ am ehesten aus Filmen, in denen Meister von Kampfsportschulen oder Lehrer angesprochen werden.

Die Anrede -sempai/-senpai wird für Mitschüler und Kommolitonen in höheren Klassen oder Semestern verwendet (also ältere Schüler // 1 Stufe über einem selbst), aber auch gegenüber Mitarbeiter, die schon länger in der Firma angstellt sind als man selbst.

Die Anrede -kōhai wird für Mitschüler und Kommolitonen in niedrigeren Klassen oder Semestern verwendet (also jüngere Schüler // 1 Stufe unter einem selbst)

Die Anrede –buchō kommt aus dem Arbeitsleben, damit wird der Abteilungsleiter angesprochen.

Die Anrede –kachō kommt ebenfalls aus dem Arbeitsleben und heißt Sektionsleiter, passend dazu gibt es dann noch –shachō, womit der Unternehmensleiter angesprochen wird. Die genannten Formen können in der Regel auch anstelle das Nachnamens genutzt werden, gibt es mehrere Personen auf dem gleichen Posten, so wird der Nachname jeweils davor gesetzt.

Die Anrede -neechan/-neesan wird für die ältere Schwester und -niichan/-niisan für den älteren Bruder verwendet, beide können sowohl mit, als auch ohne Vornamen verwendet werden. Weitere sind Onee-san, Onee-chan, Onii-san, Onii-chan, Aniki (großer Bruder), imouto-chan, imouto-san (kleine Schwester), Otouto oder auch selten Otouto-chan (kleiner Bruder)

Die Anrede Okasan/kasan wird für die eigene Mutter und Otousan/tousan für den eigenen Vaterr verwendet.


Persönliche Anreden/Suffixe
Der Anrede-Suffix -chan ist eigentlich eine Verniedlichungsform, die daraus resultiert, dass kleine Kinder -san noch nicht aussprechen können. Verwendung findet sie bei kleinen Kindern, guten Freunden oder bei Paaren. Auch bei süßen Tieren findet -chan oft Anwendung, weitere Formen sind -chama, -tan und -tama, wobei letztere einfach nur andere Formen von -chan sind.

Die Anrede-Suffix -kun ist sehr geläufig unter männlichen Jugendlichen. -kun kann nie alleine stehen und wird mit dem Vornamen oder Nachnamen genutzt. Z.B. sprechen Lehrer Schüler oft mit -kun hinter dem Nachnamen an. In der Arbeitswelt werden junge Angestellte mit -kun angeredet und auch im japanischen Unterhaus spricht der Parlamentspräsident alle Abgeordneten mit dem Suffix -kun an.

Die Anrede -sama ist die höflichste Form der Anrede, da man die Person damit nur indirekt anspricht. Sie wird in Geschäften gegenüber Kunden genutzt, bei Briefadressaten und auch gegenüber höher stehenden Persönlichkeiten.

Die Anrede -san ist ein Suffix, der hauptsächlich zwischen Erwachsenen verwendet wird. Manchmal sprechen sich Ehepaare mit dem Vornahmen und dem Suffix -san an. Ist man miteinander befreundet, ist -san hinter den Vornamen etwas geläufiger. Ebenfalls findet man den Suffix manchmal hinter Arbeitstitel, wie zb. Direktor-san. In Geschäftsverhandlungen kommt es nicht selten vor, das man die Form ans Ende der Firma setzt, zb. Sumikai-san.


Selten genutzte Formen der Anrede
Die Anrede -dono/-tono findet man heute kaum noch. Sie wurde früher gegenüber dem Adel verwendet, heutzutage wird sie nur noch in Urkunden und beim Militär gelegentlich genutzt.

Die Anrede -hakase, ist ein akademischer Titel und kann am ehesten mit dem akademischen Grad des Doktors verglichen werden. Man spricht aber Ärzte schon mal mit Hakase-sama an.

Die Anrede -shi wird in der Sprache nie genutzt. Es handelt sich hier um eine Form die nur in Briefen eine Verwendung findet, um eine dritte Person, die im Briefaustausch nicht beteiligt ist, zu nennen.

Sonstiges
Keine Zusätze verwenden nur engste Freunde, Familien und Paare. Woanders kommt das eigentlich nicht vor, solange man niemand beleidigen will. Auch in Gesprächen, in denen es um Familienangehörigen geht, werden jegliche Zusätze weggelassen, dort ist das in Ordnung und wird nicht als unhöflich erachtet.

Wenn man sich selbst jedoch vorstellt, sollte man an den eigenen Namen in keinem Fall ein Suffix anhängen.

Höfliche Anrede in Japan

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